Snowboardlager 2016/17

Auch in diesem Schuljahr fand zum zweiten Mal das Schulsnowboardlager statt. Schüler der 9. und 10. Klasse fuhren unter der Leitung von Herrn Wirth in den tiefsten Süden Deutschlands nach Immenstadt und lernten dort das Snowboardfahren.

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Sonntag:
Ankunft in Halberstadt. Alle sind angekommen. Einige zwar leicht angeschlagen, aber aufgeregt und freudig in Erwartung der folgenden Woche.
Während der sehr langen Zugfahrt sind wir auf die komischsten Gesprächsthemen gekommen wie Aufklärung über Drogen, Soziale Netzwerke und das ein oder andere Thema, das hier nicht erwähnt werden sollte. Nach unserer Ankunft am Bahnhof wurden wir erst kurz aufgeteilt, weil ein Auto nicht für uns reichte. Danach wurden wir in die Jugendherberge gefahren und eingewiesen. Als die Einweisung abgeschlossen war, sind wir einem recht eigenartigen älteren Mann zugewiesen worden, welcher uns Snowboard Schuhe und Snowboards gab und uns zeigte, wie man ein Snowboard wachst und die Schuhe drauf klemmt. Der Tag der Skifahrer verlief ähnlich. Sie mussten ihre Skistöcke zusammensuchen, sowie Helm usw… Als sie mit ihren Vorbereitungen fertig waren, konnten Sie mit Herrn Wirth ein bisschen Skifahren am Hausberg trainieren.  Die ersten Erfahrungen wurden im sogenannten Schneepflug gesammelt.

Montag:
Am Anfang des Tages waren alle sehr aufgeregt, da wir das erste Mal auf die Piste kommen sollten, um dort Snowboard sowie Ski zu fahren. Der Anfang war noch recht durcheinander, aber wir fanden uns schnell ein. Bei den Snowboardfahrern begannen wir mit der Aufwärmung und einem kleinen Laufspiel. Als nächstes mussten wir üben auf das Brett zu kommen und einen kleinen Abhang runter zu kommen. Als erstes lernten wir über die „Front- sowie Backside“ den Abhang herunter zu fahren. Wir arbeiteten uns mit einigen Schwierigkeiten vor, aber schafften es schlussendlich doch recht fehlerfrei den Abhang hinunter. Danach übten wir auf einer blauen Bahn große sowie kleine Kurven zu fahren. Als wir dies größtenteils gemeistert hatten, ließ uns Herr Wirth allein den Abhang hinunter fahren. Unsere zwei Skifahrer mussten sich einer neuen Gruppe anschließen. Der Lehrer Herr Luft zeigte ihnen zuerst, wie man am besten einen Berg runterfahren kann, dazu gehörten Schlangenlinien fahren und Bremsen. Danach gab er ihnen Freizeit. Alles in allem lief der Tag super! Es hat jedem Spaß gemacht trotz anfänglicher Zweifel. Das, was anfangs zu Schwierigkeiten führte, wurde zum Schluss behoben und jeder kann jetzt schon ein wenig Snowboard sowie Ski fahren.

Dienstag:

Auch am zweiten Tag schien die Sonne und alle waren aufgeregt, da es auf eine neue Piste gehen sollte. Die Snowboarder übten weiter Kurvenfahren sowie „Front- und Backside“ bremsen. Ab 14.00 Uhr hatten wir Freizeit und durften in Kleingruppen fahren. Die Skifahrer erwärmten sich zuerst und übten noch ein bisschen für die Bergabfahrt. Nach der Erwärmung sind sie einen Wald entlang gefahren, auf der sich jeder gelegt hat, selbst die Lehrer, da der Weg extrem hügelig war.

Auch der Mittwoch war spaßig und jeder hat dazu gelernt viel wiederholt.

Mittwoch:
Dieser Tag war auch wieder recht aufregend, da für den nächsten Tag die Prüfungen anstehen sollten und die Skifahrer auf einer schwarzen Piste gefahren sind.                Bei der Erwärmung haben wir Ochs am Berg gespielt. Dieser Tag diente für die Snowboardfahrer, um alles noch einmal zu wiederholen und das Fahren auf dem Ankerlift zu trainieren, alle diese Einheiten wurden von fast allen erfolgreich absolviert. Die Skifahrer fingen mit einer Erwärmung an und fuhren danach noch  eine blaue Piste. Nachdem jeder dies nahezu fehlerfrei absolvierte, fuhren sie ein paar Mal rote Pisten und danach eine schwarze, auf der es zum Erstaunen der Lehrer nahezu komplett fehlerfrei verlief. Auch dieser Tag war wie jeder interessant und spaßig.

Donnerstag:
Am Donnerstag waren wir in Ofterschwang. Das Wetter war nicht so berauschend.
Die Erwärmung haben Jonny und Lea übernommen. Danach waren wir bereit zum Snowboardeinfahren, Herr Wirth hat in Etappen angehalten, damit jeder von uns mitgekommen ist. Wir haben nochmal „Backside“ und „Frontside“ Kurven geübt. Danach ging es auch schon ab zur Leistungskontrolle. Diese haben die meisten mit Note 1 bestanden.
Danach gab es eine lange Mittagspause, die jeder genoss. Nach der Mittagspause fuhren einige noch ein paar Mal eine rote und blaue Piste.

So ging auch dieser Tag lustig und ermutigend für den nächsten Tag zu Ende.

Freitag:
Der letzte Fahrtag auf der Piste stand an, das Wetter war heute nicht sehr schön, da hohe Windböen und Schneestürme unser Können einschränkten. Wir waren in Jungholz in Österreich, weil die Piste mit dem Freestyle Parcours durch den Wind zu gefährlich war. Jeder ist nochmal seine Strecken gefahren und hat die letzten Momente auf dem Snowboard genossen.

Herr Wirth und Herr Werrlich haben uns noch ein paar beeindruckende Moves gezeigt.

Samstag:
Abfahrt!!! Eine schöne Zeit war es, aber irgendwann geht alles zu Ende.
Wir hatten im Allgäu eine sehr schöne und lustige Zeit und ich denke, alle wollen nächstes Jahr wieder hin. Vor allem wollen wir uns bei Herrn Wirth bedanken, der uns dies alles ermöglicht hat, aber auch, dass er für uns da war, ob auf der Piste oder für Gesprächsthemen. Auch Herr Werrlich (alter Schulkamerad von Herrn Wirth) war für Snowboardtipps da. Danke an alle, die dabei waren, es war sehr schön.

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Bericht von Leon Gerloff (10a) und Cedric Dropp (9b)


Lust, im nächsten Jahr mit ins Snowboardlager zu kommen?
Dann melde dich schnell bei Herrn Wirth an.

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