Foto – AG

Foto-Arbeitsgemeinschaft der Petri-Sekundarschule Schwanebeck

Die Foto-Arbeitsgemeinschaft besteht seit dem Frühjahr 2008. Die Ausrüstungsgegenstände, Filme und Fotopapier sowie die nötigen Chemikalien bekamen wir von der Sekundarschule in Dedeleben, die geschlossen worden war. Die Schulleiterin hat uns einen Raum im Keller zur Verfügung gestellt, der mit einigen Handgriffen zu einer Dunkelkammer mit 2-3 Arbeitsplätzen umgerüstet wurde. Außerdem steht eine Einheit zum Drucken von Digitalfotos zur Verfügung. Damit war die Grundlage für eine kontinuierliche Arbeit geschaffen.

Wenn jemand einen Fotoapparat (Handy) besitzt, dann ist er noch lange kein Fotoamateur.

In der Foto-AG sollen die SchülerInnen vom schnellen Knipsen zum wirklichen Fotografieren gelangen. Ein gutes Foto soll technisch einwandfrei, sinnvoll und interessant sein.

Das sind einige Aspekte, die in der AG erlernt werden können und somit die Freude am guten Foto unterstützen, das sich von einem durch Informationsflut überschwemmten Umfeld abhebt.

Die Aufgabengebiete der Arbeitsgemeinschaft umfassen die Grundlagen der Schwarz-Weiß- Dunkelkammertechnik, die Aufnahmetechnik im Schwarz-Weiß- und Color-Bereich, die Bildgestaltung, die Bearbeitung und den Aufbau kleinerer und größerer Ausstellungen in der Schule oder Öffentlichkeit.

Als Tamara Galbarz und Linda Rücker im September 2012 in die 6. Klasse kamen, haben sie sich entschlossen, Mitglied in der Foto-AG zu werden. Von Anfang an waren beide sehr interessiert, alles über die Fotografie und die Herstellung von Bildern zu erfahren.

Los ging es mit dem Aufbau einer Lochkamera und den chemischen Vorgängen bei der Schwärzung von Fotopapier. Die ersten Bilder waren Fotogramme von der Hand oder von Gegenständen, die auf dem Fotopapier mit Fantasie gestaltet wurden. Gleichzeitig lernten sie mit der Dunkelkammertechnik umzugehen.

Danach fotografierten sie mit einer einfachen Sucherkamera auf dem Schulhof, entwickelten den Kleinbildfilm und stellten Kontaktabzüge her. Bei der Begutachtung dieser Abzüge zeigte sich, dass zu einer guten Aufnahme einige Gestaltungsregeln notwendig sind. Die Mädchen erlernten diese Dinge und stellten die Ergebnisse in einzelnen Bilderrahmen im Schulflur aus.

Der nächste Schritt war der Umgang mit der Vergrößerungstechnik zur Herstellung von großformatigen Fotos. Dies war notwendig, um eine Ausstellung aufzubauen.

Mit je einer Spiegelreflexkamera im Klein-und Mittelformat ging es fast ein ganzes Jahr auf Motivsuche. Die Fotoexkursion in die Klosteranlage Michaelstein hatte u.a. das Ziel, die Darstellung denkmalgeschützter Elemente mit Menschen und Natur fotografisch zusammenzuführen.

Wir, Linda und Tamara, stellen uns mit diesen Aufnahmen von einer Foto-Exkursion ins Kloster Michaelstein und experimentellen Aufnahmen in den vergangenen Monaten vor.

Seit der 6. Klasse sind wir in der Foto-AG unserer Schule aktiv und beherrschen alle Techniken bei der Entwicklung von Filmen und Vergrößerungen von Fotos in der Schwarz-Weiß-Technik.

Wir wollen mit dieser Ausstellung zeigen, dass uns das Fotografieren und das Agieren vor und hinter der Kamera großen Spaß macht und dass es uns gefällt, mit unseren Ergebnissen an die Öffentlichkeit zu gehen.”

Januar 2017

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