Pflanzaktion der 6b

Ein Tannenbäumchen wird mit uns gemeinsam groß

Kinder brauchen Zeit. Zeit, um sich irgendwann den Stürmen des Lebens entgegenstemmen zu können, und auch Zeit, um in ruhigen Tagen Schattenspender für ihre ermüdeten Wegbegleiter zu sein. Aber bis dahin brauchen sie jemanden, der sich um sie kümmert, der sie jedoch nicht nur in EINE Richtung wachsen lässt. Ähnlich so, wie, als wenn man ein Bäumchen pflanzt und ihm dann die Freiheit gibt, seine eigenen Wurzeln tief in die Erde zu graben und seine Äste weit in die Höhe ausstrecken zu dürfen. Mit diesen Gedanken machte sich Ende Januar die Klasse 6b der Petri-Sekundarschule auf den Weg in die Oscherslebener Straße, um gemeinsam mit dem Heimatverein, in Vertretung von Frau Arnold und Frau Hein, das gesponserte Tannenbäumchen aus den Händen ihrer Elternratsvorsitzenden Frau Franke in Empfang zu nehmen. Einen schönen Platz, direkt an der Kreuzung Richtung Eilenstedt, hatten alle zusammen für „Kevin“, auf dessen Namen der kleine grüne Mann liebevoll von den Schülern getauft wurde, gefunden.

Wir, die Klasse 6b wünschen uns von ganzem Herzen, dass er die Zeit bekommt, um mit uns und unserem Leben mitwachsen zu können. Darum wollen wir uns gerne kümmern. Damit die lieben Vierbeiner ihre „Freude“ mit dem Bäumchen nicht grenzenlos teilen können, wird der Heimatverein ihn demnächst mit einem kleinen Zaun schützen.

Dafür und für die riesige Unterstützung aller Beteiligten möchten wir uns unbedingt bedanken.
Im Übrigen, liebe Frau Arnold und liebe Frau Hein, Ihre anschließende Führung durch das neue Haus des Heimatvereins in der Oscherslebener Straße war genial und ist für JEDEN, der sich für die Historie der Stadt Schwanebeck interessiert, ein absolutes MUSS! Die Geschichten, die Sie, selbst über den kleinsten Nachttopf, die älteste Getreidemühle oder das spitzenbesetzte Unterhöschen erzählen konnten, langweilten uns keine einzige Minute. Und genau so wird es jedem Besucher gehen, der sich dort für eine Führung anmeldet oder sich einfach n einem Sonntagnachmittag die Zeit nimmt, um in eine fast schon vergessene Welt einzutauchen und vielleicht zum Schluss noch, auf dem Spaziergang wieder nach Hause, einen freundlichen Blick auf unseren „Kevin“ wirft.

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